Medienmitteilung Agent Blond
Das Schweizer Softwareunternehmen Blond bündelt seine Plattform unter OS 2.0. Herzstück ist Agent Blond, ein KI-Assistent für die Unternehmensadministration. Er versteht Zusammenhänge über Buchhaltung, Projekte und Rechnungen hinweg, bereitet Arbeit vor und meldet sich, wenn etwas liegen bleibt.
Wolfhausen ZH, 6. August 2026 – Blond veröffentlicht OS 2.0, die bislang breiteste Ausbaustufe seiner Geschäftssoftware für Schweizer KMU. Buchhaltung, Offerten, Rechnungen, Banking, Projekte, Zeiterfassung und Dokumente laufen auf einer Plattform statt in fünf Programmen, die einander nicht kennen.
Genau das ist die Voraussetzung für Agent Blond. Weil die Daten zusammenliegen, kann der Assistent Zusammenhänge über die Geschäftsbereiche hinweg erkennen: dass ein Projekt abgeschlossen, aber nie fakturiert wurde. Dass eine Zahlung fehlt, obwohl die Rechnung seit sechs Wochen offen ist. Dass ein Beleg zu einem Lieferanten gehört, der sonst anders verbucht wird. Ein Werkzeug, das nur Rechnungen kennt, kann das nicht.
Software, die man ansprechen kann
Der Zugang ist die Sprache. Statt sich durch Menüs zu klicken oder die richtige Funktion zu suchen, formulieren Anwenderinnen und Anwender ihre Aufgabe so, wie sie sie einer Mitarbeiterin sagen würden:
«Erstelle eine Rechnung für die Muster AG über CHF 2'500.»
«Zeige mir alle offenen Rechnungen.»
«Wie hoch war unser Umsatz im letzten Quartal?»
«Welche Kunden haben ihre Rechnungen noch nicht bezahlt?»
«Welche Projekte wurden diesen Monat noch nicht fakturiert?»
Die Antwort kommt aus den echten Daten des Betriebs, nicht aus einer allgemeinen Wissensbasis. Wer nachfragen will, fragt nach. Wer den Vorgang lieber selber sieht, klickt sich weiterhin durch die Oberfläche. Beides steht nebeneinander.
Vorbereiten statt entscheiden
Agent Blond wartet nicht nur auf Fragen. Er erstellt wiederkehrende Auswertungen, erkennt Unstimmigkeiten in der Buchhaltung, weist auf fehlerhafte Einträge hin und erinnert an offene Fakturierungen und überfällige Forderungen. Auf mögliche Liquiditätsengpässe macht er aufmerksam, bevor sie eintreten.
Wie weit er dabei geht, entscheidet der Betrieb. Agent Blond ist bei Auslieferung nicht aktiv und wird bewusst eingeschaltet. Was er vorbereitet, bleibt ein Vorschlag, bis jemand ihn freigibt. An
Kunden versendet er nichts von sich aus. In der Buchhaltung ist das kein Mangel an Ehrgeiz, sondern eine Entscheidung: Nachvollziehbarkeit ist dort wichtiger als Tempo.
«Wir erleben einen Dogmenwechsel: Nicht mehr der Mensch muss lernen, Software zu bedienen. Software muss lernen, den Menschen und sein Unternehmen zu verstehen.»
Tom Behrens, CEO Blond
Belege und Bank ohne Handarbeit
Die KI-Belegerfassung liest Rechnungen, Quittungen und Geschäftsdokumente aus und bereitet sie für die Buchhaltung vor. Lieferant, Betrag, Mehrwertsteuerpositionen und Zahlungsangaben werden erkannt, auch bei Fotos vom Handy und bei Belegen, die nicht als Datei vorliegen. Was unklar bleibt, wird als unklar markiert und nicht geraten.
Der Bankabgleich ordnet Ein- und Ausgänge den passenden Geschäftsvorfällen zu. Teilzahlungen, Sammelüberweisungen und Rundungsdifferenzen gehören zu den Fällen, die sonst Handarbeit erzeugen. Weil Belege und Bank im selben System liegen, ist der Abschluss keine Sammelaktion am Quartalsende, sondern ein laufender Zustand.
Für Schweizer Betriebe gebaut
Blond richtet sich an Inhaberinnen und Geschäftsführer kleiner Schweizer Unternehmen, die ihre Administration nicht verwalten, sondern loswerden wollen. Menschen, die abends zwei Stunden Büroarbeit erledigen, die niemand bezahlt.
Die Plattform wurde in der Schweiz entwickelt und auf Schweizer Anforderungen ausgerichtet: QR-Rechnung, Mehrwertsteuerprozesse nach hiesiger Abrechnungspraxis, Anbindung an Schweizer Banken und, wo ein Betrieb mit einem Treuhänder arbeitet, dessen direkter Zugang zu denselben aktuellen Daten. Das erspart den periodischen Austausch von Dateien zwischen zwei Systemen.
Umstieg ohne Projekt
Der Wechsel wurde bewusst einfach gehalten. Bestehende Kunden-, Lieferanten- und Artikeldaten sowie Rechnungen und weitere Geschäftsdaten lassen sich übernehmen. Für kleine Betriebe ist das der eigentliche Grund, warum Softwarewechsel scheitern: nicht der Preis, sondern die Aussicht auf ein Migrationsprojekt neben dem Tagesgeschäft. Ein Umstieg bei Blond ist eine Aufgabe von Stunden, nicht von Wochen.
Sprache statt Tastatur, und eine App in Arbeit
Agent Blond lässt sich auch im Gespräch bedienen. Auf der Baustelle, im Auto, zwischen zwei Terminen: Der Handwerker spricht, der Assistent erfasst. Das Gespräch landet anschliessend als gewöhnliche Unterhaltung im System und lässt sich am Rechner weiterführen.
Was per Stimme möglich ist, ist dabei bewusst begrenzt. Zeiten, Spesen und Notizen lassen sich diktieren, Zahlungen nicht. Geld bewegt sich bei Blond nie auf Zuruf.
Für diesen Zugang entwickelt Blond derzeit eine native App für iPhone und Android, die über den App Store und den Play Store erhältlich sein wird. Sie bringt Spracheingabe und Gesprächsmodus auf das Gerät, das Betriebe ohnehin dabei haben. Ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.
Verfügbarkeit und Preis
OS 2.0 ist ab sofort für alle Blond-Konten verfügbar. Agent Blond ist im Abonnement Voll Blond enthalten und kostet nichts zusätzlich.
Leicht Blond: CHF 25 pro Monat bei jährlicher, CHF 30 bei monatlicher Zahlung, 1 Benutzer
Voll Blond: CHF 100 pro Monat bei jährlicher, CHF 120 bei monatlicher Zahlung, 5 Benutzer
Zusatzbenutzer: CHF 10 bzw. CHF 12 pro Monat
Alle Preise exklusive Mehrwertsteuer. Blond kann 30 Tage unverbindlich getestet werden, ohne Hinterlegung eines Zahlungsmittels und ohne automatischen Übergang in ein Abonnement.